Würzig-grüne Frühlingsgefühle

Bärlauch-Kokos-Suppe

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Gründonnerstag ist der Tag der grünen Speisen. Religion hin oder her, warum nicht zu diesem Anlass mal was Leckeres mit Bärlauch kochen? Wie diese Bärlauch-Kokos-Suppe.

Das braucht ihr für 2 Portionen:

  • 150 g Bärlauch
  • 400 ml Kokosmilch light
  • 500 ml Wasser
  • 2 große Kartoffeln
  • 1 – 2 Gemüse-Brühwürfel
  • Muskatnuss
  • weißer Pfeffer
  • etwas geriebenen Parmesan

So geht’s:

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Der würzige Duft von Bärlauch liegt in diesen Tagen in der frischen Waldluft und wartet nur darauf, dass wir ihn pflücken und zu leckeren Gerichten verarbeiten …

So ein Quatsch: Ich wohne nun mal mitten in München und da gibt es keinen wilden Bärlauch. Und selbst wenn, das abgasverpestete Zeug würde ich bestimmt nicht essen (die Gänseblümchen auf dem Foto übrigens auch nicht, die habe ich an der Theresienweise nur für die Deko gesammelt).

In der Stadt muss man den Bärlauch ganz unromantisch im Supermarkt oder beim Gemüsehändler kaufen. Und er ist alles andere als kostenlos. Ich hab pro Bund à 70 Gramm (ohne Stiele) immerhin 3 Euro bezahlt – bitte rechnet nicht den Kilopreis aus. Was tut man nicht alles für eine Portion grün-würziger Frühlingsgefühle?!

20140414-214340.jpgZum Rezept: In einem Topf setzt ihr das Wasser mit nach Geschmack einem oder zwei Brühwürfeln auf. Während es heiß wird, schält ihr die Kartoffeln, schneidet sie in Würfel und gebt sie in den Topf. Nun entfernt ihr die Stiele vom Bärlauch. Die Blätter werden gewaschen und grob kleingeschnitten.

Wenn die Kartoffelstückchen gar sind, gebt ihr die Kokosmilch und den Bärlauch hinzu und lasst die Suppe kurz aufkochen. Anschließend püriert ihr sie so lang, bis sie so fein ist, wie ihr es mögt. Dann schmeckt ihr die Suppe mit gemahlenem Muskat und Pfeffer ab. Serviert wird die Suppe mit etwas geriebenem Parmesan und  – für Blumenfans – mit frischen Gänseblümchen.

Zur Bärlauch-Kokos-Suppe schmecken Brot und Brötchen jeder Art.

Info:
Bärlauch bringt den Blutkreislauf in Schwung. Das viele enthaltene Eisen hilft bei der Bildung neuer roter Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind. Die Schwefelverbindungen sollen darüber hinaus den Cholesterinwert regulieren und Verklumpungen der Blutkörperchen verhindern – das hilft gegen Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose und Arteriosklerose. Ganz nebenbei regt Bärlauch die Verdauung an, genauer gesagt die Produktion von Verdauungssäften in Magen und Darm.Wer seinem Körper mit Bärlauch noch mehr Gutes tun will, der muss sich beeilen, denn der Wildknoblauch wächst nur von April bis Juni.
Nährwerte pro Portion:
  • Brennwert: 239 kcal
  • Protein: 8,5 g
  • Kohlenhydrate: 23 g
  • Fett: 11 g
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