Saftig-süße Haselnuss-Makronen – ohne Zucker und Mehl

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Der Advent ist eine tolle aber auch ein bisschen fiese Zeit. Überall locken Plätzchen, Glühwein, Lebkuchen und Stollen. Das ist nicht gerade gesund – und genauso wenig figurfreundlich. Deshalb habe ich dieses Jahr zum ersten Mal zucker- und mehlfreie Plätzchen ausprobiert. Und tatsächlich waren sie gleich ein voller Erfolg. Meinen Essern ist nicht mal aufgefallen, dass die Plätzchen low-carb waren, und haben sich sogar noch welche für später eingepackt. Wenn das kein Lob ist. Dieses Rezept für die saftigen Haselnuss-Makronen kann ich euch also nur wärmstens ans Herz legen. Und dabei sind sie auch noch so einfach und ruckzuck gebacken.

Das braucht ihr für 30 Stück:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Erythrit (es geht sicher auch Zucker oder entspr. weniger Stevia)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • 1 Msp. Zimt
  • 30 ganze Haselnüsse

So geht’s:

 

img_7451Heizt den Backofen auf 150 Grad vor. Schlagt das Eiweiß mit dem Salz zu festem Eischnee. Ich habe den Mixer sicher 3 Minuten rühren lassen, bis es richtig fest war.

Rührt dann vorsichtig das Erythrit, die Vanille und den Zimt unter. Sollte euch der Teig noch nicht süß genug sein, gebt noch etwas Erythrit oder Stevia (es gehen auch Flavdrops Vanille) dazu. Hebt anschließend mit einem Knethaken die Haselnüsse unter.

img_7476-1Rollt aus der Masse etwa 30 Kugeln mit einem Durchmesser von circa 2,5 Zentimetern und positioniert sie auf einem Backblech mit Backpapier. Drückt in jede Kugel eine ganze Haselnuss. Backt die Makronen für 25 bis 30 Minuten um vorgeheizten Ofen. Fest werden sie erst, wenn sie abkühlen – saftig bleiben sie aber weiterhin.

PDF-Druckversion und Rezept-Download: Saftig-süße Haselnuss-Makronen – ohne Zucker und Mehl



Ernährungsinfo:
Erythrit wird allgemein als sehr gesunder Ersatzstoff für den ja nachweislich ungesunden Zucker angesehen. Er wird aus einem Zuckeralkohol hergestellt, der zum Beispiel in gegorenen Früchten vorkommt. Er enthält keinen vom Körper verwertbaren Kohlenhydrate, also keinerlei Zucker, Fructose oder Glucose. Das heiß nicht nur, dass es fast keine Kalorien enthält, sondern auch dass er keinen Einfluss auf den Insolinspiegel hat und der glykämische Index bei Null liegt. Außerdem ist es glutenfrei. Da auch Zahnbakterien Erythrit nicht verwerten können, verursacht es kein Karies. Während viele Zuckerersatzstoffe blähend wirken, ist Erythrit laut Studien sehr magendarmfreundlich. Außerdem ist er wie Zucker kristallförmig und daher gut zum Backen geeignet, weil er – im Gegensatz zu Süßstoff oder Stevia – ein gewisses Volumen hat. Das ist sogar größer als das von Zucker, denn Erytrhit ist etwa 30 bis 50 Prozent weniger süß. Man braucht also etwas mehr. Ein wichtiger Nachteil ist jedoch, dass es mit ab 10 Euro pro Kilogramm wesentlich teurer ist als Zucker.

Nährwerte pro Portion:
Brennwert: 60 kcal
Protein: 1,5 g
Kohlenhydrate: <1 g
Fett: 5 g

Quellen: Für dieses leckere Rezept hat mich Lowcarbkoestlichkeiten.de inspiriert.

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2 Kommentare zu “Saftig-süße Haselnuss-Makronen – ohne Zucker und Mehl

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