Vollkornpasta mit Garnelen in Paprikasoße

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Warum basiert Nudelsoße eigentlich fast immer auf Tomaten? Dabei kann man andere Gemüsesorten doch genauso gut andünsten und dann zu einer feinen Soße pürieren. Zum Beispiel fruchtige Paprika. Die kann ich mir durchaus gut als Grundlage für Bolognese, Amatriciana, Puttanesca oder Arrabiata vorstellen. Ausprobiert habe ich aber – bislang – noch keines davon. Stattdessen gibt es heute eine leichte Paprikasoße mit leckeren, angebratenen Garnelen. Lasst sie euch schmecken.

Das braucht ihr für 2 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Garnelen
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 rote Paprika
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • 100 g Rama Cremefine (oder Sahne)
  • 50 g Mais
  • 200 g Vollkornpasta
  • frischen Basilikum und geriebenen Parmesan

So geht’s:

img_4262Kocht als erstes die Vollkornnudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung al dente.

Dann bereitet ihr das Gemüse vor: Schneidet die Knoblauchzehe in grobe Streifen, die Zwiebel in Würfel und die Paprika in mundgerechte Stücke. Erhitzt etwas Öl mit dem Knoblauch in einer Pfanne. Bratet die Garnelen erst von einer Seite leicht an, dann wendet ihr sie und salzt sie gut. Nehmt sie mit dem Knoblauch aus der Pfanne und stellt sie beiseite.

img_4261Gebt erneut etwas Öl in die Pfanne und dünstet Zwiebeln und Paprika leicht an – dreht den Herd auf eine mittlere Hitze herunter. Die Hälfte des Pfanneninhalts füllt ihr in ein hohes, schlankes Gefäß und püriert sie mit einem Pürrierstab. Gebt diese Soße zurück in die Pfanne und fügt außerdem die Cremefine oder Sahne und den Mais hinzu. Würzt die Soße mit Salz, Pfeffer und Chilipulver – gern scharf.

Hebt nun die fertigen Nudeln, die Garnelen (ohne Knoblauch) sowie die gehackten Basilikumblätter unter die Paprikasoße. Serviert die fertige Pasta mit geriebenem Parmesan.

PDF-Druckversion und Rezept-Download: Vollkornpasta mit Garnelen in Paprikasoße



Ernährungsinfo:
Nudeln sind einfach zubereitet, superlecker und vielfältig, aber leider alles andere als nährstoffreich. Zumindest weiße Nudeln. Denn das Getreide, aus dem der Hartweizengrieß hergestellt wird, verliert bei der Herstellung einen Großteil seines Gehalts an Fasern, Ballaststoffen und Nährstoffen. Auch die gesunden langkettigen Kohlenhydrate findet man in ihnen nicht mehr. Das weiße Getreide gibt dem Körper nichts anderes als einfache, nährstoffarme Kohlenhydrate. Viel besser sind da 100-prozentige Vollkornnudeln. Durch die langkettigen Kohlenhydrate halten sie länger satt. Auch die Ballaststoffe – doppelt so viele wie in weißer Pasta – machen besonders satt, weil sie im Magen noch aufquellen. Die wertvollen Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe des Getreides befinden sich in der Frucht- und Samenschale sowie im Keimling des Weizen. In den Vollkornnudeln sind sie noch drin – im Gegensatz zu weißen Nudeln. 

Ich kenne Vollkornnudeln noch aus meiner Kindheit. Sie waren jetzt nicht gerade mein Lieblingsessen. So rau und körnig und herb. Aber das hat sich geändert. Die Hersteller haben sie inzwischen richtig gut hinbekommen, sie schmecken wesentlich weicher und neutraler. Mit der richtigen Soße werden eure Liebsten den Unterschied kaum schmecken.

Nährwerte pro Portion:
Brennwert: 580 kcal
Protein: 30 g
Kohlenhydrate: 75 g
Fett: 15 g

Quellen: kochbar.de, lebensmittel-warenkunde.de

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